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Antworten auf die häufigsten Fragen

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Erste Schritte & Konto

Was ist StromSpion eigentlich?

StromSpion ist ein kostenloses Online-Tool, mit dem du den Stromverbrauch deiner einzelnen Geräte sichtbar machst. Du misst ein Gerät mit einer Smartsteckdose, trägst den Watt-Wert ein und StromSpion berechnet dir die Kosten pro Tag, Monat und Jahr aus. So erkennst du, welche Geräte deine Stromrechnung wirklich nach oben treiben.

Wo starte ich? Brauche ich ein Konto?

Du legst ein kostenloses Konto an. Das dauert nur wenige Minuten und braucht weder Kreditkarte noch Installation. Danach trägst du dein erstes Gerät ein und siehst sofort die Hochrechnung. Das Konto speichert deine Geräte und Messwerte, damit du sie über die Zeit vergleichen kannst.

Tipp Die Anleitung führt dich in vier Schritten vom Auspacken der Steckdose bis zur fertigen Kostenübersicht.
Ist StromSpion wirklich kostenlos?

Ja, vollständig kostenlos und ohne Abo. Wir finanzieren uns über Affiliate-Links zu empfohlenen Smartsteckdosen. Kaufst du eine darüber, erhalten wir eine kleine Provision. Für dich entstehen dabei keine Mehrkosten, der Preis bleibt derselbe.

Brauche ich technisches Vorwissen?

Nein. Wenn du eine Steckdose ein- und ausstecken und einen Wert aus einer App ablesen kannst, reicht das völlig. Du musst nichts installieren und keine Formeln rechnen. Die Umrechnung in Euro übernimmt StromSpion für dich.

Smartsteckdosen & Hardware

Welche Smartsteckdose brauche ich?

Wichtig ist nur eines: Die Steckdose muss den Verbrauch in Watt anzeigen (Energiemessfunktion). Empfehlenswert ist die TP-Link Tapo P110. Sie ist günstig, zuverlässig und in der App gut ablesbar. Andere Modelle mit Messfunktion funktionieren genauso.

Gut zu wissen Reine Schalt-Steckdosen (an/aus, ohne Wattanzeige) reichen nicht, die sie den Verbrauch nicht messen.
Muss ich für jedes Gerät eine eigene Steckdose kaufen?

Nein. Eine einzige Steckdose reicht völlig. Du misst nacheinander: ein Gerät messen, den Wert in StromSpion eintragen, die Steckdose ans nächste Gerät stecken. Für die Messrunde durch deinen Haushalt genügt also eine einzige Smartsteckdose.

Funktioniert StromSpion mit jeder Smartsteckdose?

StromSpion ist nicht direkt mit deiner Steckdose gekoppelt. Du liest den Watt-Wert in der App deiner Smartsteckdose ab und trägst ihn manuell ein. Dadurch bist du an keinen Hersteller gebunden. Jede Steckdose mit Wattanzeige passt. Wir empfehlen Modelle mit präziser Energiemessung wie die Tapo P110.

Messung

Was ist der Unterschied zwischen Dauer- und Nutzungsgeräten?

Dauergeräte wie Kühlschrank, Router oder NAS laufen rund um die Uhr. Hier zählt der konstante Durchschnittswert. Lass die Smartsteckdose dafür mindestens 24 Stunden, besser 2–3 Tage eingesteckt.

Nutzungsgeräte wie Waschmaschine, Fernseher oder Kaffeemaschine laufen nur bei aktiver Nutzung. Hier brauchst du den Watt-Wert während der Nutzung und deine geschätzte Nutzungsdauer pro Tag. StromSpion rechnet beide Typen korrekt hoch, statt einfach Watt mit 24 Stunden zu multiplizieren.

Welche Geräte lohnt es sich zuerst zu messen?

Fang bei den Dauerläufern und den heimlichen Verdächtigen an: Kühlschrank, Gefriertruhe, Router/NAS, Aquarium, alte Geräte und versteckter Standby-Verbrauch. Erfahrungsgemäß sind nicht die offensichtlichen Geräte das Problem, sondern die, die unbemerkt durchlaufen.

Wie lange muss ich ein Gerät messen?

Bei Dauergeräten mindestens 24 Stunden, besser 2–3 Tage. So gleichen sich Schwankungen aus (ein Kühlschrank kühlt z. B. in Intervallen). Bei Nutzungsgeräten reicht es, den Verbrauch während eines typischen Durchlaufs abzulesen und deine ungefähre tägliche Nutzungsdauer zu schätzen.

Was ist Standby-Verbrauch und wie finde ich ihn?

Standby ist der Strom, den Geräte ziehen, obwohl sie scheinbar „aus" sind. Fernseher, Konsole, Receiver oder Ladegeräte. Einzeln wirken die Werte harmlos, übers Jahr summieren sie sich aber spürbar. Miss das Gerät im ausgeschalteten Zustand: Zeigt die Steckdose dann noch Watt an, hast du einen Standby-Verbraucher gefunden.

Spar-Tipp Eine schaltbare Steckdosenleiste für TV, Konsole & Co. kann den Standby-Verbrauch komplett abschalten. Oft die einfachste Einsparung überhaupt.

Berechnung & Genauigkeit

Wie genau sind die Berechnungen?

So genau wie deine Eingaben. Aus dem gemessenen Watt-Wert, einer realistischen Nutzungsdauer und deinem persönlichen Strompreis wird eine belastbare Hochrechnung auf Tag, Monat und Jahr. Je näher die Nutzungsdauer an deinem Alltag liegt, desto genauer das Ergebnis. Besonders bei Dauergeräten wie Kühlschränken ist die Messung sehr präzise.

Wo trage ich meinen Strompreis ein?

In deinem Profil trägst du deinen Strompreis pro kWh ein. Den findest du auf deiner letzten Stromrechnung als Arbeitspreis (üblich sind Werte zwischen 0,30 € und 0,45 € pro kWh). Änderst du später deinen Tarif, passt du nur diesen einen Wert an und alle Berechnungen aktualisieren sich automatisch.

Was passiert, wenn ich noch keinen Strompreis kenne?

Solange du keinen eigenen Wert eingetragen hast, rechnet StromSpion mit einem typischen Durchschnittspreis, damit du sofort ein Gefühl für die Größenordnung bekommst. Sobald du deinen echten Arbeitspreis einträgst, werden die Beträge auf deinen Haushalt genau.

Konto & Daten

Kann ich meine Daten exportieren?

Ein Export deiner Geräte und Messwerte (als CSV) sowie eine vollständige DSGVO-Datenauskunft sind in Vorbereitung und folgen in Kürze unter Konto → Backup & Export. Bis dahin bleiben deine Daten selbstverständlich in deinem Account gespeichert und jederzeit einsehbar.

Was passiert mit meinen Daten?

Deine Geräte und Messwerte gehören dir und dienen ausschließlich deiner eigenen Auswertung. Details dazu, welche Daten wir wie verarbeiten, findest du in unserer Datenschutzerklärung.

Brauche ich die App des Steckdosen-Herstellers dauerhaft?

Nur zum Ablesen während der Messung. Sobald du den Watt-Wert in StromSpion eingetragen hast, brauchst du die Hersteller-App für dieses Gerät nicht mehr. Deine Kostenübersicht liegt komplett in deinem StromSpion-Konto.

Frage noch offen? Dann leg einfach los. Die meisten Antworten ergeben sich beim ersten Messen von selbst.

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